Portainer
Die Container-Verwaltung im Browser. Stack-Editor, Logs-Stream, Volume-Browser, Multi-Endpoint — die UI-Ebene auf , mit der ein ohne CLI-Expertise einen Container-Stack betreibt.
Projekt-Profil
Portainer
Container management UI for Docker, Swarm and Kubernetes
Stand: 1. Juni 2026
GitHub-Sterne
38k
Forks
2.8k
Offene Issues
744
Lizenz
Zlib (CE)
Aktuelle Version
v2.39.2
Sprache
TypeScript
Was ist Portainer?
ist eine Web-UI für , Swarm und Kubernetes. Statt docker-Befehle in der Shell zu tippen, klickt man im Browser: Container-Übersicht, Stack-Editor, Logs-Tab, Volume-Browser, Container-Konsole. Die Bedienung ähnelt einem Hosting-Panel.
Die Community Edition (CE) ist Zlib-lizenziert — eine sehr permissive OSI-Open-Source-Lizenz. Daneben gibt es eine kommerzielle Business Edition für Setups mit 5+ Nodes oder strengen Compliance-Anforderungen (, AD, ). Für ein mit einem Server reicht die CE komplett.
Warum ein KMU Portainer nutzt
Docker-Engine ist mächtig, aber die Befehle muss man kennen: ps, logs, exec, volume ls, compose pull, network inspect. Wer Container nur betreibt, nicht entwickelt, will diese Vokabeln nicht jeden Tag aufrufen.
übersetzt all das in Klicks und Listen. Ein abstürzender Container ist im Dashboard rot, der Logs-Tab streamt live, der Volume-Browser zeigt Dateien, die Konsole öffnet eine Shell im Container. Niemand muss SSH bemühen, niemand muss sich Docker-Vokabular merken — Betrieb wird zugänglich.
Mandantenfall
Marketing-Studio Schmidt & Bertram
Vier Personen, ein UGREEN-NAS (dxp4800) im Büro, 12 für interne Tools (Files, Notion-Klon, Bilderarchiv, Workflow-Engine, Status-Board, Vaultwarden, Backup-Routinen). Niemand im Team kann oder will Docker-CLI. ist die Grundlage, dass diese Konstellation überhaupt betreibbar bleibt.
12 Container visuell statt SSH
Stack-Editor im Browser
Logs ohne journalctl
Volume-Browser
Dashboard-Übersicht
Container-Konsole
Was das Team konkret macht
Acht typische Klick-Wege im Portainer-Alltag des Marketing-Studios. Jeder ersetzt eine Sequenz von Shell-Befehlen — die das Team früher entweder nicht kannte oder nur ungern ausgeführt hat.
Dashboard — Tagescheck
Stack-Update über Editor
Logs eines abstürzenden Containers
Volume-Browser
Image-Pull mit Tag-Auswahl
Container-Shell ohne SSH
Network-Inspektion
Multi-Endpoint (NAS + Mac Studio)
Kern-Funktionen von Portainer CE
Was die Community Edition leistet — und welche dieser Funktionen für ein KMU-Setup wirklich tragen.
Dashboard mit Echtzeit-Stats
Stack-Editor mit Validation
Logs-Streaming + Filter
Volume-Browser
Container-Konsole
Multi-Endpoint-Management
Alternativen ehrlich verglichen
Wenn Portainer nicht passt — was sonst?
Drei Alternativen mit unterschiedlicher Tiefe. ist das ausgereifteste Standard-Tool — die anderen sind interessante Spezialisten.
Compose-Spezialist
Dockge
Louislam (Uptime-Kuma-Macher), MIT
- + Sehr fokussiert auf Compose-Stacks
- + Minimalistisches UI, schnelle Einarbeitung
- − Kein Volume-Browser, keine Konsole
- − Kein Multi-Endpoint-Support
Leichtgewicht
Yacht
selfhostedpro, MIT
- + Template-basierte Container-Installation
- + Sehr leicht, geringer RAM-Bedarf
- − Aktive Entwicklung seit 2023 ruhig
- − Funktionsumfang deutlich kleiner als Portainer
TUI (Terminal-UI)
Lazydocker
Jesse Duffield, MIT
- + Schnelle Tastatur-Navigation
- + Kein Browser, keine Ports, läuft auf SSH
- − Nur lokal pro Host, kein Multi-Endpoint
- − Nicht für Nicht-Techniker nutzbar
Faustregel: Wer ausschließlich Compose-Stacks bedient und eine minimale UI will, ist mit Dockge schneller eingerichtet. Wer CLI-affin bleibt und nur ein UI-Cockpit auf dem Notebook will, nimmt Lazydocker. Wer Multi-Host, Stack-Editor, Logs und Volume-Browser unter einem Dach braucht, bleibt bei .
Pricing
Zlib für CE. Sternchen bei der Business Edition.
Lizenz
Portainer CE (Community Edition): Zlib-Lizenz, sehr permissives OSI-Open-Source. Vollständig kostenlos, alle Basis-Funktionen, unbegrenzte Container und Stacks. Business Edition (BE): kommerziell, ab 5 Nodes ca. 150 €/Jahr/Node, bietet RBAC, AD/OAuth-Auth und Audit-Log.
Laufende Kosten
Ein zusätzlicher Container auf dem bestehenden Docker-Host. RAM-Bedarf ca. 100–200 MB. Keine Lizenzkosten, kein externer Service nötig. Updates via docker compose pull, ein Reset von Image-Tag und Stack-Restart.
Aufwand
Installation: 10 Minuten (Container starten, Admin-Passwort setzen). Einarbeitung Team-Mitglieder: 30–60 Minuten pro Person. KMU-Setup mit Multi-Endpoint, Reverse-Proxy-Anbindung und Backup-Strategie: 1 Beratungstag.
Anders als bei Desktop ist die Business-Variante eine eigenständige Software-Edition, nicht eine Lizenz-Schwelle in der CE. Wer nicht bezahlt, verliert keine Funktionen — die BE bringt zusätzliche Module obendrauf. Für mit einem oder zwei Servern ist die CE der dauerhafte Default.
Caddy-Block für Portainer hinter HTTPS
portainer.firma.de {
reverse_proxy https://portainer:9443 {
transport http {
tls_insecure_skip_verify
}
}
encode gzip zstd
}Portainer-Setup als Docker-Container
services:
portainer:
image: portainer/portainer-ce:latest
container_name: portainer
restart: always
ports:
- 9443:9443
volumes:
- /var/run/docker.sock:/var/run/docker.sock:ro
- portainer_data:/data
networks:
- frontend
volumes:
portainer_data:
networks:
frontend:
external: trueVerwandte Themen
Portainer macht Docker zugänglich
setzt voraus, dass schon läuft. Caddy bringt HTTPS davor, der Container-Stack ist die eigentliche Substanz:
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