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KI-Roadmap

KI-Roadmap & Use-Case-Priorisierung

Aus diffusen Ideen wird ein belastbarer Fahrplan — Workshop, Scoring, Priorisierung, .

Sie haben mehrere Ideen, wo helfen könnte — aber welche lohnt sich wirklich? Und in welcher Reihenfolge? Ohne eine klare versickern KI-Initiativen in Piloten, die nie produktiv werden.

Wir bewerten Ihre systematisch nach Aufwand, Nutzen, Datenreife und strategischer Relevanz. Welche Workshop-Methode dabei zum Einsatz kommt, hängt vom Ihres Themas ab — bei diffusen Ausgangslagen, bei Tempo-Druck, bei klaren mit Sprint-Logik.

Das Ergebnis ist kein 50-Seiten-Dokument, sondern ein priorisierter Fahrplan mit konkreten nächsten Schritten — zuerst, strategische Projekte danach, Abhängigkeiten und Risiken transparent dokumentiert.

Ablauf4 Schritte im Überblick
  1. Use-Case-Workshop

    Methode passend zum , oder , ergänzt um Canvas-Werkzeuge.

  2. Scoring & Bewertung

    , oder — jeder nach Aufwand, Nutzen, Datenreife und Risiko bewertet.

  3. Priorisierung

    , Abhängigkeiten, Stakeholder — Reihenfolge mit Begründung pro Position.

  4. & Fahrplan

    Lebendes Dokument mit Quartals-Horizonten, , Budget-Range, Risiken, .

Wie wir zur Roadmap kommen

Der Workshop ist das Fundament der Roadmap. Welche Methode zum Einsatz kommt, hängt davon ab, wo Ihr KI-Thema gerade steht — diffus, beschleunigt oder ausgereift.

Drei Hauptansätze, die wir je nach Reifegrad kombinieren:

  • Design Thinking — wenn das KI-Thema noch nicht einmal in den Kinderschuhen steckt. Wir öffnen den Möglichkeitsraum gemeinsam: Personas und Stakeholder identifizieren, Pain Points sammeln, Ideen divergent erzeugen und am Ende konvergent bündeln. Ergebnis sind die ersten greifbaren Use Cases — ausgehend von echten Bedürfnissen, nicht von Tools.
  • Lean Management / Lean Startup — wenn die Zeit drängt und schnell Ergebnisse her müssen. Wir verdichten einen Use Case zum Minimum Viable Product, validieren ihn am echten Anwender, und planen die nächsten Schritte erst auf Basis dessen, was tatsächlich funktioniert. Hypothesen statt Annahmen, messbar statt geglaubt.
  • Agile Methoden mit Backlog & Sprints — wenn die Use Cases bereits klar genug sind, um sie in Backlog-Items zu übersetzen. Geführt von einem erfahrenen Scrum Master werden Use Cases priorisiert, in Sprints geschnitten und mit Definition of Done ausgestattet. Eignet sich besonders, wenn parallel zur Konzeption schon erste Prototypen entstehen sollen.

Ergänzende Werkzeuge je nach Setting:

  • Value Proposition Canvas — wenn Nutzen für interne oder externe Anwender präzise abgegrenzt werden muss
  • Business Model Canvas — wenn KI-Nutzung Auswirkungen auf das Geschäftsmodell hat
  • Service Design Blueprint — wenn End-to-End-Prozesse mit mehreren Touchpoints betroffen sind
  • OKR-Framework — wenn die Roadmap mit übergeordneten Quartalszielen verknüpft werden soll

Das Workshop-Format dauert je nach Komplexität ein bis zwei Tage, vor Ort oder remote. Output ist eine strukturierte Use-Case-Sammlung mit klarer Beschreibung, betroffenen Stakeholdern, Daten-Anforderungen und erwartetem Nutzen — die Grundlage fürs Scoring im nächsten Schritt.

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Jeder Use Case durchläuft ein strukturiertes Use-Case-Scoring — kein Bauchgefühl, keine politische Lautstärke. Welches Modell wir dabei verwenden, hängt vom Anwendungsfall ab.

Bewertungs-Frameworks im Werkzeugkasten:

  • ICE-Score — Impact × Confidence × Ease. Pragmatisch, schnell, gut für überschaubare Use-Case-Bestände
  • RICE — Reach × Impact × Confidence × Effort. Sinnvoll, wenn unterschiedlich viele Anwender betroffen sind
  • WSJF (Weighted Shortest Job First) — wenn Geschwindigkeit der Wertschöpfung der Hauptfaktor ist
  • Custom-Scoring — wenn branchen- oder unternehmensspezifische Kriterien (Compliance, Tarifbindung, Kundennähe) gewichtet werden müssen

Konkrete Kriterien, die in das Scoring einfließen:

  • Erwartete Zeitersparnis — Stunden pro Woche, FTE-Äquivalente, Bearbeitungsdurchlauf
  • Automatisierungsgrad — vollautomatisch, teilautomatisch oder reine Assistenz
  • Datenverfügbarkeit & -qualität — vorhanden, normalisiert, vollständig, ggf. konsolidierungsbedürftig
  • Technischer Integrationsaufwand — API-fähig, Custom-Integration, neue Systeme nötig
  • Organisatorische Voraussetzungen — Schulung, Change Management, Rollenanpassung, Betriebsrat
  • Wirtschaftlicher Nutzen — ROI-Schätzung mit Payback-Zeit (Range, nicht Punkt)
  • Compliance-Aspekte — DSGVO, AI Act, branchenspezifische Vorschriften

Jedes Kriterium wird transparent gewichtet — Sie sehen nicht nur das Ergebnis, sondern auch, warum ein Use Case höher rangiert als ein anderer. Das macht das Scoring intern nachvollziehbar und politisch belastbar.

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Aus dem Scoring entsteht eine Reihenfolge — und die ist mehr als ein nach Punkten sortiertes Excel. Drei Faktoren bestimmen, welcher Use Case wirklich als nächstes startet:

1. Aufwand-Nutzen-Matrix in vier Quadranten:

  • Quick Wins (niedriger Aufwand, hoher Nutzen) — sofort starten, sie schaffen Vertrauen und Budget für die nächsten Schritte
  • Big Bets (hoher Aufwand, hoher Nutzen) — strategisch wichtig, sorgfältig planen, oft als Mehr-Sprint-Projekt
  • Filler (niedriger Aufwand, niedriger Nutzen) — gut für Lücken im Sprint, nicht als Hauptthema
  • Time Sinks (hoher Aufwand, niedriger Nutzen) — bewusst nicht angehen, ehrlich kommunizieren

2 . Abhängigkeiten und Reihenfolge-Logik:

  • Welcher Use Case braucht welche Vorarbeit? (Daten konsolidieren, System anbinden, Schulung durchführen)
  • Welche Plattform-Bausteine entstehen, die mehreren Use Cases dienen? (z. B. ein RAG-System, das später mehrere Agenten speist)
  • Wo sind organisatorische Engstellen? (Change Management vor Tool-Einführung)

3 . Akzeptanz und Stakeholder:

  • Wer profitiert sichtbar? Quick Wins in Abteilungen mit hoher Sichtbarkeit erzeugen Sog
  • Wer könnte blockieren? Frühzeitig einbinden, Vorbehalte ernst nehmen
  • Was lässt sich vor dem nächsten Quartalsbericht zeigen? Politische Realität gehört zur Roadmap

Output ist eine begründete Reihenfolge — keine Liste, sondern eine Liste mit Erläuterung pro Position. So bleibt die Roadmap auch sechs Monate später noch verständlich, wenn niemand mehr den Workshop-Kontext im Kopf hat.

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